MEDIQON in Action:
Ein Erfahrungsbericht des St. Josefs-Hospitals mit dem Quick Check

„Sind wir auf dem richtigen Weg?“

Diese Frage stellte sich das St. Josefs-Hospital – kurz JoHo – aus Wiesbaden, das seit 2020 mit MEDIQON zusammenarbeitet. Im Interview mit Geschäftsführer Martin Bosch, Andrea Humar vom Medizincontrolling und Angela Tausendpfund, zuständig für strategische Projekt- und Unternehmensentwicklung, sprachen die Auftraggeber über ihre Erfahrungen mit dem Klinikstrategie-Experten.
Durch den Klinik-Stresstest von MEDIQON, f&w und Bibliomed ist Angela Tausendpfund auf das Unternehmen aufmerksam geworden. „Ich bin immer auf der Suche nach Tools, die uns in der strategischen Planung weiterhelfen. Vor allem jetzt, wenn es um den Stellenwert ambulant-sensitiver Fälle geht“, resümiert sie. „Natürlich haben wir unsere eigenen Zahlen. Es hilft aber, wenn man mit Vergleichsdaten arbeiten kann, die im besten Fall unsere eigene Strategie untermauern. Deswegen entschieden wir uns für den Quick Check von MEDIQON.“

Martin Bosch, Geschäftsführer

Angela Tausendpfund, Strategische Projekt-
und Unternehmensentwicklung

In seinem Zukunftsentwicklungsprojekt beschäftigt sich das Hospital – wie aktuell viele andere Häuser auch – mit der bedarfsgerechten medizinischen Versorgung, bei der vor allem die Frage nach dem Anteil ambulant-sensitiver Krankheiten eine Rolle spielt. „Fragt man die Fachabteilungen, wie hoch der Anteil an Krankheiten ist, deren Behandlung vom stationären in den ambulanten Bereich verlagert werden könnten, bekommt man teilweise eine andere Einschätzung als vom Medizincontrolling“, so Martin Bosch. „Hier brauchen wir belastbares Zahlenmaterial. Mit dem Quick Check von MEDIQON können wir in Echtzeit verschiedene Filter setzen, die uns gerade in der Diskussion mit den betroffenen Abteilungen helfen.” Die Filter zeigen uns `Best Cases´ und `Worst Cases´, bei denen aber die Richtung klar wird“, erläutert Angela Tausendpfund. „Auf Basis dessen können wir die Diskussion mit den Abteilungen führen, denn die Tendenz wird klar. Und das ist in dem Fall das Wichtige“, ergänzt Andrea Humar. Vielen Fachabteilungen sei die Notwendigkeit für eine neue strategische Ausrichtung noch nicht bewusst oder sie wird einfach verdrängt, erläutert Martin Bosch. Hier sei es hilfreich, mit allgemeinen Daten zu arbeiten, die Vergleiche ermöglichen. Und wenn es sein muss auch europaweit. „Das öffnet Augen“, so Bosch.

„Bei MEDIQON merkt man, dass Experten vom Fach dahinterstehen, die ihr Augenmerk auf Medizincontrolling legen“, lobt Andrea Humar. Martin Bosch ergänzt: „Unser erstes Ziel ist es, den Patienten ordentlich zu behandeln. Das Tool ersetzt dabei nicht unsere vorhandenen Programme, sondern dient dabei als optimale Ergänzung zu unseren Daten.“ 

Andrea Humar, Medizincontrolling

Ist denn die Frage nach dem richtigen Weg mit Hilfe von MEDIQON jetzt beantwortet? Hier sind sich alle drei Interviewpartner einig: Ja, das Bild, das sich langsam entwickelt, klärt sich mehr und mehr. Die eigene Strategie konnte durch das Zahlenmaterial der Experten gut gekräftigt werden.
„Es wird noch eine Weile dauern, alle Beteiligten auf dem politisch vorgegebenen Weg mit zu nehmen“, so Martin Bosch. „Das ist ein ganz normaler Prozess, der seine Zeit braucht. Für uns ist es wichtig, frühzeitig – also bereits jetzt – einzusteigen, auch, wenn die Auswirkungen erst in ein paar Jahren zu spüren sind. Wir wissen jetzt, was wir zu tun haben! Und es ist ein gutes Gefühl, ein paar Meter Vorsprung zu haben. Denn viele Häuser haben das Thema ambulant-sensitive Fälle noch gar nicht auf dem Schirm.“
Auf die Frage, ob man MEDIQON weiterempfehlen könne, gab es eine klare Antwort. „Das haben wir schon“, so Martin Bosch. „Das Tool liefert wertvolle Infos, Fragen werden schnell und detailliert beantwortet und die Kommunikation zu und mit MEDIQON stimmt. Kurze Wege und prompte Erläuterungen sprechen für sich. Ich habe bereits Empfehlungen an die Kollegen des JoHo-Verbundes und anderer Verbände ausgesprochen“. Und MEDIQON sagt Danke dafür!

Zahlen und Fakten:

Zum JoHo-Verbund gehören das Akutkrankenhaus der Schwerpunktversorgung St. Josefs-Hospital in Wiesbaden, seit 2012 das Otto-Fricke-Krankenhaus Bad Schwalbach/ Wiesbaden, Fachklinik für Geriatrie und konservative Orthopädie, sowie seit 2016 das St. Josefs-Hospital Rheingau in Rüdesheim, Krankenhaus der Grund-, Regel- und Notfallversorgung. Alle drei Häuser machen zusammen einen Umsatz in Höhe von jährlich 180 bis ca. 200 Mio. Euro.
Der JoHo-Verbund in Zahlen:

  • Betten: 800
  • Fallzahl stationär: 35.000
  • Fallzahl Notfälle: 42.300
  • Geburten (nur JoHo WI): 1.554
  • Personal: 2.200
  • Ausbildungsplätze Pflege: 123
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