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Welche Auswirkungen hat die COVID-19-Krise auf die Krankenhäuser?

Leitfragen und Fakten!

Welche Auswirkungen hat die COVID-19-Krise auf das stationäre Erlös- und Leistungsgeschehen der Krankenhäuser im DRG-System in Abhängigkeit von der Altersgruppe der Patienten?

Erkenntnisse

Ein Fallzahlrückgang ist – prozentual betrachtet – am deutlichsten in der Altersgruppe der 1-2-Jährigen mit -26% zu verzeichnen. Hier ist vor allem der Bereich HNO, Verdauungs- und Atmungsorgane betroffen.
Absolut gesehen ist in der Altersgruppe der 75-79-Jährigen der höchste Fallzahlrückgang mit insgesamt 422.833 Fällen festzustellen.
Auch die Differenz im Casemixvolumen ist mit -23% am auffälligsten in der Gruppe der 1-2-Jährigen.
In den unterschiedlichen MDCs und Basis-DRGs gibt es zum Teil starke Streuungen im Fallzahlverlust der Altersklassen.

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Welche Auswirkungen hat die COVID-19-Krise auf das stationäre Erlös- und Leistungsgeschehen der Krankenhäuser im Monatsverlauf nach Fallschwere im DRG-System?

Erkenntnisse

Es zeigen sich deutlich unterschiedliche Entwicklungen zwischen leichten und schweren stationären Behandlungsfällen. Wählen Sie beispielhaft einmal die Basis-DRG G47 und im Vergleich dazu die I44 (Zweites blaues Feld, wenn Sie in der Tabelle nach unten scrollen.).

Welchen Anteil an der stationären Versorgung von Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung übernehmen die einzelnen Versorgungsstufen der Krankenhäuser?

Erkenntnisse

Knapp die Hälfte (47%) aller Patienten mit COVID-19 wurde in Krankenhäusern mit mehr als 249 und weniger als 600 Betten behandelt.
Ein Viertel (25%) der COVID-19-Patienten wurde in Krankenhäusern mit weniger als 250 Betten behandelt. Der Anteil ist damit nur geringfügig kleiner als der in besonders großen Krankenhäusern.
Etwas mehr als ein Viertel (27%) der COVID-19-Patienten wurde in Krankenhäusern mit mehr als 600 Betten behandelt. Der Anteil ist damit nur geringfügig größer als der in kleinen Krankenhäusern.
Etwas weniger als jeder Fünfte (17%) stationäre COVID-19-Patient wurde auch intensivmedizinisch behandelt. Dabei wird in den größeren Krankenhäusern ein größerer Anteil der COVID-19-Patineten intensivmedizinisch behandelt.

Welche Auswirkungen hat die COVID-19-Krise auf die Anzahl der Operationen in den einzelnen Fachgebieten?

Erkenntnisse

Besonders die Unfallchirurgie / Orthopädie und die HNO haben von der absoluten Fallzahl die höchsten Ausfälle an Operationen.
Anteilig an der Anzahl der Operationen im Jahr 2019 hat die HNO die höchste Zahl ihrer Operationen verloren.

Welche Auswirkungen hat die COVID-19-Krise auf die Anzahl der Operationen differenziert nach Eingriffsarten?

Erkenntnisse

Je nach Eingriffsart zeigen sich unterschiedliche Verläufe zwischen den beiden COVID-Wellen.
Es finden sich Eingriffe, bei denen die Zahlen dauerhaft unter den Werten von 2019 bleiben, aber auch Eingriffe, bei denen ein Nachholeffekt zwischen den beiden COVID-Wellen zu erkennen ist.

Welche Auswirkungen hat die COVID-19-Krise auf die Anzahl der stationären Behandlungen differenziert nach Erkrankungen?

Erkenntnisse

Während bei der Anzahl der Eingriffe zwischen den beiden COVID-Wellen kaum Differenzen zum Vorjahr zu finden sind, bleibt die Zahl der stationär behandelten Patienten bei nahezu allen Erkrankungen ohne Berücksichtigung der Eingriffe zwischen den COVID-Wellen zurück.
Die Fallzahlrückgänge unterscheiden sich zwischen den einzelnen Erkrankungen erheblich.

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